Wandaufstellung Pool

Kurz vor dem geplanten Aufbau bekamen wir vom Galabauer die Empfehlung, uns wegen der Größe des Pools eine zweite Einlaufdüse zuzulegen. Für eine Onlinebestellung war es etwas knapp (und wir wollten so fix wie möglich zum fertigen Pool … Anfang Juni 🙂 ). Also: Auf zum örtlichen Händler ….
Bei schönstem Wetter startete dann nach Durchtrocknung der Bodenplatte der Aufbau des eigentlichen Pools. Zunächst wurde die Güte der Bodenplatte inspiziert und dem ausführenden Unternehmen ein Lob ausgesprochen. Schön plan und in der Waage. 🙂
So konnte der Galabauer mit seinen Leuten die Stahlwand in Angriff nehmen.
Bodenschiene auslegen – gerollte Stahlwand ins Loch hinunter hieven – ausrollen – in die Bodenschiene einsetzen – Handlaufteile zur Stabilisierung gleich aufstecken – Wandverbindungsschiene einsetzen. Das hätten wir nie geschafft …..
Dann die Löcher für die Einlaufdüsen in die Wand schneiden. Ups, die sind ja unterschiedlich, also die Düsen. Hm. Sieht auch doof aus. Also nochmal zum örtlichen Händler … Hat der auch noch ein wenig an unserem Pool verdient. Düsen eingesetzt, Handlauf befestigt … Schließlich wurde ich auch noch überzeugt, wie toll ein Unterwasserscheinwerfer wäre … es folgten die Wandausschnitte für Skimmer und Scheinwerfer …. und schwupps war der Feierabend da. 🙂

Einen Maulwurf, aber oberirdisch

hätten wir für den Rohrgraben gebraucht. War keiner da. 😉 Bagger zu groß … also kam unser (sehr toller, höhenverstellbarer) Spaten von Fiskars zum Einsatz. (Joa, weng Werbung – aber die sind schon toll und wir bekommen nix dafür. 🙂 ) Vom Pool bis zur Hütte sind es nur ein paar Meter. Aber hier gibt es keinen brandenburgischen Sandboden sondern thüringer Lehm … zudem verdichtet durch Rasentraktor, Menschen-. und Hundefüße.
Dementsprechend verliefen die Grabungstätigkeiten etwas mühselig. 😉 Schließlich haben wir es geschafft. Da im Winter ohnehin alle Leitungen trocken gelegt werden, musste die Leitung auch nicht tief verlegt werden. So sieht es eher wie eine Rohrfurche aus. 😉 Leider musste trotzdem mein Steinbeet für die Zuleitung in die Hütte etwas Fläche hergeben. Mal sehen, was sich da rekultivieren lässt, wenn die Poolheizung mal installiert sein wird. Vorher muss ich mir um die Ecke wohl keine Gedanken machen.

Poolfundament

So ein richtiger Pool benötigt einen ordentlichen Untergrund. Ein Betonboden ist da zunächst keine so angenehme Vorstellung. Hart. Kalt. Es wäre doch verlockend, einen schönen weichen Boden zu haben. Allerdings ist es auch gut vorstellbar, wie schön sich in Dellen, die sich unweigerlich in einem weichen Untergrund bilden würden, Ablagerungen sammeln und wie schwer sich das dann reinigen lässt. Also adé weicher Poolboden, willkommen Beton. Deshalb kamen heute die Betonbauer, ähm – Estrichleger. Na wenn wir schon im Haus keinen Estrich haben, dann wenigstens im Pool. 😉 Sie haben vor Ort den Beton angemischt und mit ein paar ordentlich Stahlmatten eine schöne Bodenplatte für unser künftiges Schwimmbecken gebaut. Das flutschte ganz ordentlich und war ruckzuck erledigt. Wenn man weiß wie das geht und die richtigen Maschinchen zur Hand hat … 😉
Aber eine Arbeit war das schon …

 

Steinstrand …

… dafür könnte man den Untergrund halten, den der künftige Pool heute bekommen hat.
Weil alles schön ordentlich werden soll, beginnen wir mit einem Schotterbett. Das muss 10 cm dicker werden, als ursprünglich geplant. Denn im Eifer des Gefechts – und weil es mit dem Bagger so gut geklappt hat – wurde die Poolgrube 10 cm zu tief ausgehoben. Nun ja, der „Schaden“ hielt sich in Grenzen. Es ist sogar vom Schotter noch etwas für den wilden Streifen neben unserem Parkplatz abgefallen. Wie das Schotterbett für den Pool wurde auch der Streifen schön verdichtet und für unsere Mülltonnen ein besserer Stand geschaffen. So ganz beendet sind die Arbeiten an dem Eck wohl noch nicht. Aber da fehlt uns noch die richtige „Eingebung“. Gleichzeitig hat Max noch angefangen, den Graben für die Rohrleitung zur Pumpe auszuheben. Nachdem der erste Plan vorsah, die Pumpe in der grünen Hütte unterzubringen, sind wir nun auf die weiße Hütte beim Haus umgeschwenkt. Der Grund ist die günstigere Ausrichtung und Größe des Hüttendaches für die spätere Installation einer Solarheizung für den Pool.

 

Etwa 50 Kubikmeter Erde ….

Die hat man im Garten liegen, wenn man ein 2 m tiefes Loch mit einem Durchmesser von 5,5 m ausheben lässt … Naja, das Grundstück ist groß, hat etliche Unebenheiten und Löcher und – fast vergessen – ein neues Hochbeet ist in den Garten eingezogen.
Da kann man doch etwas Erde gebrauchen … 😉
ETWAS … jaaaa …. aber 50 Kubikmeter sind leider etwas viel ….
Deshalb: Allen Bescheid gesagt, falls wer Erde benötigt, dass er welche haben kann,  Annonce online eingestellt: Erde im Angebot. 😀
Trotzdem: Auch gleich selbst mal losgelegt. Schubkarre und Spaten in Aktion gebracht und Erde verteilt. Nach zwei halben Tagen Arbeit scheint eine Menge Erde nun „irgendwo“ verteilt zu sein. Unserem Mini-Privatgebirge hat das allerdings nicht wirklich „geschadet“.

Baustelle

Ups … es sieht so aus als hätten wir eine Baustelle ….
Und das kam so:
M: Was hältst du von einem Pool?
K: Haben wir doch. Wir stellen den vom letzten Jahr wieder auf.
M: Nein. Ich meine einen richtigen, festen Pool.
K: *grübel … Weiß er was das kostet?*  … Öhm, zu teuer, denk ich.
M: Ja, aber wäre doch viel schöner.
K: Na dann fahr doch mal runter in die Stadt. Da ist eine Händlerin, die bietet so etwas an.     ( ….. und denkt: Wird er schon sehen, was das kostet .….)

Ein paar Stunden später.
M: (Mit Prospekten in der Hand) …. Guck mal … ist gar nicht soooo teuer. 🙂
K: Ööööööööhhhmmmmm ……

Joa …. und damit nahm der Plan seinen Lauf.

Die Händlerin hat sich dann als Flop erwiesen. Weil sie nur den Pool verkaufen, mit Aufbau und Installation aber nichts zu tun haben wollte. Auf einen Rentner, der ihr für Leute wie uns, die sich den Aufbau nicht selbst zutrauen, gelegentlich aushilft, wollten wir uns nicht verlassen. Wir planen nun einen 5-m-Stahlwandpool, 1,60 m tief. Nachdem ich ein Video gesehen hatte, wie der aufgebaut wird, wollte ich das nicht selbst tun. Wenn ich nur an die Stahlrolle denk, frag ich mich, wie wir die aufrollen und  aufstellen sollen – und dann auch noch so, dass alles ordentlich ist. Und dann erst die Folie. So wie wir uns schon mit dem 3,5-m-Selbstaufstellpool abgemüht haben, einen faltenfreien Boden zu bekommen. Nein danke.  Für mich stand fest: Entweder baut uns das jemand, oder es wird nix.

Um sicher zu sein, dass wir wirklich diesen Pool wollen und wie wir ihn stellen wollen, sind wir dann in eine größere Stadt in der Nähe gefahren, wo es eine Ausstellung diverser Pools gibt. Vor allem wollte ich sicher sein, dass die Größe ok ist, die wir uns vorgestellt haben. Dort konnten wir natürlich auch diverse Luxuswasserbecken bewundern … naja, wenn ich die Preise dafür höre, weiß ich, dass mir das sooo viel nicht wert ist. Immerhin, es stellte sich heraus: 5 m Durchmesser sind ok.

Die nächste Frage war: Wie wollen wir ihn aufstellen?

Obenauf auf die Wiese – ein no-go für mich. Viel zu hässlich. Außerdem würde das enorm unsere Aussicht und die Ansicht des Gartens überhaupt stören.
Halbversenkt – schon besser. Aber dann bitte mit einem angehäufelten Hang ringsum. Und hübsch bepflanzt. Ich mag keine Poolwände sehen und auch nicht über eine Leiter, die wie eine Stehleiter aussieht in das Wasser steigen.
Eingebaut – wäre natürlich am schönsten …. aaaaber: Wir wissen ja, was Erdarbeiten so kosten. Da meint man, alle Bagger bestünden aus purem Gold. Also wahrscheinlich viel zu teuer. Bagger mieten und selbst baggern? 1,5 m tief und 5 m im Kreis? Hm, da muss man bestimmt schon mal geübt haben. 🙂

Also Angebote einholen. Da waren einige dabei, die zunächst interessant waren für uns. Leider aber entweder viel zu teuer oder sie entpuppten sich als Luftnummern. Den Pool wollten wir im Internet bestellen. Den Tipp gab uns eine Dame, die einen Aufbauservice hat. Der Tipp war viel wert, denn sie sagte uns, dass die Qualität dort in Ordnung und der Preis trotzdem sehr gut sei. Sie hätte den Pool auch aufgebaut, aber leider eben nur den reinen Aufbau übernommen. Wir hätten immer noch mit allem Drumrum allein da gestanden. Und das Drumrum ist nicht ohne:
– Baggerloch mit schönem ebenem Boden und möglichst geraden Wänden,
– Schotterbett,
– Bodenplatte,
– Betonummantelung,
– oberer Abschluss.

Da kamen dann auch mal ein paar Leute, die den Erdbau übernehmen wollten (in Kooperation mit einem Poolbauer), aber null Ahnung hatten, was da überhaupt zu tun ist. Kein Schimmer von Schotterbett, Bodenplatte und Betonhinterbau der Wand … Da fragt man sich, wie die anderen Pools aussehen, für die sie angeblich schon gebaut hatten. Und wie sie hörten, was alles zu tun ist, fand sich die Kalkulation jenseits unserer Schmerzgrenze wieder. Wobei auch nicht nachzuvollziehen war, was da eigentlich genau kalkuliert wurde …und so jemand hat hier sowieso verloren …

Wir sahen schon den Pool davon schwimmen und dachten wieder über Baggermieten nach. Schließlich erfuhren wir aber, dass die kürzesten Wege manchmal doch die besten sein können … wenn es doch hilfsbereite Leute mit eigenem Bagger in der Nachbarschaft gibt. 🙂 Die dann noch einen kompetenten Galabauer kennen, der Pools bauen kann … und sogar für uns da nachfragen in der Angelegenheit. 🙂

Aber erst einmal zum Baggerloch. Wir wurden überzeugt, dass trotz größeren Aufwandes der Tiefeinbau die bessere Wahl ist, weil man nicht einfach einen Hügel an die Wand schütten sollte. Schließlich muss das begehbar sein (Stichwort Reinigung zum Beispiel). Dazu ist da auch noch eine Stütze sowie ein Rundweg um den Pool zu bauen. Hmmm.
Pflanzen direkt um den Pool wäre auch nur toll, wenn man Blätterfischen sein Hobby nennt. 😉
Also Tiefeinbau. Heißt: Pooltiefe+Bodenplatte+Schotterbett -> 1,90 m tief buddeln.
Als der Bagger dann angerollt kam, ging das ganz fix. War an einem Nachmittag erledigt. Hier die Bilder davon, wie das Loch entsteht und der Berg in unserem Garten wächst.

 

Ufo-Landeplatz? Rasenschlagloch? …

Eine Baustelle? Oder was soll das? Na vielleicht eine Hundebadewanne. Anuk liegt schon mal Probe. 🙂

Garten im Mai

… und weil es so schön ist im Garten im Mai, hier noch einen Post dazu mit vielen Blüten und sogar schon ein paar Früchten. 🙂

Steinbeet

Mein kleines Steinbeet sieht dieses Jahr schon ganz nett aus, obwohl es noch viel dichter besiedelt werden sollte. Hier ein paar Fotos der jetzigen „Bewohner“.

 

Garten geputzt

Wie in jedem Frühjahr ist der Mai mal wieder der schönste Monat. Vieles blüht oder wird bald blühen. Der Garten sieht nach dem immer dringend notwendigem Frühjahrsputz noch ordentlich aus. Die Wildkräuter sind mit dem Wachstum noch nicht ganz so schnell und der Hobbygärtner meiner Art  ist so früh im Jahr noch motiviert, sie gleich zu beseitigen. 🙂 Wie in jedem Jahr habe ich mir Ende April beim Säubern der Beete vorgenommen, in diesem Jahr mit weniger Wildkraut in den Beeten in den Winter zu gehen. 😉 Mal sehen, was daraus wird. Aber hier jetzt einfach ein paar Bilder aus dem Garten.