Frühjahrsputz

Die Sortier-, Aufräum- und Putzzeit hat kürzlich begonnen: Das Frühjahr. 😉
Keine Ahnung, wie das kommt. Eventuell durch die Sonne? Oder einfach durch mehr Licht? Keine Ahnung.
Hehe – keine Ahnung – das ist das richtige Motto, daran liegt es. *g* Haben wir doch erst diese Woche Sascha Grammel mit seinen Puppen zu diesen Thema gesehen/gehört.
Sehr amüsant war das. 🙂
Aber zurück zum Thema: Frühjahrsaktivitäten. Zunächst mal störte die tiefstehende Sonne etwas. Obwohl man sagen muss, dass sie unsere Heizung an den Sonnentagen massiv entlastet. Am Vormittag beleuchtet sie allerdings auch den PC-Monitor, was eher kontraproduktiv ist. Nun ist es so, dass Gardinen, Vorhänge, egal ob zum Ziehen, Schieben oder Herunterrollen nicht mein Ding sind. Für mich ist die Optik, die durch diese Dinge entsteht, einfach störend. Ich mag große Fenster ohne etwas drum herum, weil das auf mich alles einengend wirkt. Wahrscheinlich bin ich durch exzessives Anbringen von Gardinen und Übergardinen, das ich in meiner Kindheit erleben durfte, vorgeschädigt. 😉
Das trifft gleichermaßen auf Räume zu, die vollgepfropft mit Möbeln sind und in denen es deshalb wenig Freifläche gibt.


Nun ja, aber Sonne auf dem Monitor ist doch nicht so nützlich. Deshalb habe ich mich von meiner besseren Hälfte überzeugen lassen, dass wir da irgendeinen Sonnenschutz brauchen. Ich hab mich dann auf die Suche begeben, weil mir die dunkelblaue Decke, provisorisch an Regalen vor das Fenster gespannt, dann wirklich nicht gefiel. *ggg*
Schließlich haben wir uns auf eine sehr schlichte Variante geeinigt: Eine schnörkellose Vorhangstange wie in Schlaf- und Gästezimmer und dazu ein federleichter, sogar halbtransparenter weißer Vorhang. Durch dem zarten Stoff ist er sehr schmal, wenn er zurückgeschoben ist. Zugezogen lässt er sogar noch Licht durch, aber auf dem Monitor stört es selbst bei voller Sonne nicht mehr.

Der gestrige Sonnabend war viel schöner als angekündigt. Fast den ganzen Tag Sonne und angenehme Temperaturen. Was kann man da Besseres anfangen, als mal die Traktorwohnung aufzuräumen? 😉 Gedacht getan. Der Traktor wurde aus dem Winterschlaf geweckt und durfte gleich die ersten Runden auf dem Grün drehen, während ein weiterer Teil der Grünfläche vertikutiert – besser gesagt – gelüftet wurde.
Dann folgte die komplette Räumung der Gartenhütte. Vom Ausgangszustand habe ich  besser kein Foto gemacht. Was dann vor der Hütte landete, erinnert ein wenig an Sperrmüll. 😉 Nun, es blieb auch Einiges für die Tonne über und Sperrmüll können wir bei Gelegenheit auch wieder anmelden.
Beräumt werden musste auch das Mäusedomizil in der Hütte. Bis auf eine getrocknete Mauseleiche, Fellreste zwischen ausgebreiteten Grassamen und etlicher Mäuseköttel war von ihnen nix mehr zu finden. War ich auch nicht traurig drüber. Die hatten es sich über den Winter mit einem Sack Grassamen dort gemütlich gemacht. Sie waren schon wieder ausgezogen – zum Glück -, aber das ist uns eine Lehre: Grassamen lagern wir da nicht mehr. Offensichtlich sind sie nur unter der Tür durch in die Hütte gelangt. Mal sehen, ob sich das nicht noch verhindern lässt.
Ansonsten wurde, wie schon angedeutet Schrott und Müll aussortiert.  Dann hat der Heimwerker im Haus links und rechts an den Hüttenwänden zwei zusätzliche Bretter auf die Leisten geschraubt und anschließend Schrauben als Halterung für diverse Gartengeräte eingedreht. So entfällt künftig das Entwirren des Harke-Hacke-Spaten-Bündels in der Ecke und man kann ganz einfach das jeweils benötigte Gerät abnehmen. 🙂 Und Platz ist da jetzt!
Zudem fand sich noch ein neuer Gartenbewohner ein. Von einer Kollegin bekam ich einen Hibiskus, der sich in ihrem Garten selbst angesiedelt hat. Es ist ein Sämling von ihrem Gartenhisbiskus. Wir sind gespannt und hoffen, dass er hier weiter gut gedeiht. Er hat einen Platz an der Südseite des Terrassenhauses bekommen. Die Sonne dort und der Schutz der Hecke vom Nachbarn sollte ihm gut tun. Ein Bild gibt es erst, wenn er austreibt. 😉

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