Januar

Weihnachten ist fast vergessen, die Tanne liegt schon lange im Garten. Die Umzugskartons sind abgeholt, der ganze Verpackungsmüll entsorgt. Wahnsinn, was da anfällt. Das Ferienhausgefühl ist inzwischen gewichen. Einen Monat wohnen wir nun im neuen Haus. Die Hunde und wir haben uns eingelebt. Ich genieße meinen neuen Arbeitsweg von 8 (acht) Minuten Fahrtweg.
Im Haus ging es auch voran. Trockenbau, HLS, Elektrik, Außenanlagen sind abgenommen worden. Es gab keine groben Mängel. Nur Kleinigkeiten und ein paar Restarbeiten, die aus diversen Gründen noch nicht abgeschlossen waren, wurden notiert. Mittels Wärmebildkamera wurde festgestellt, dass der Bau ordentlich gedämmt und ohne Wärmebrücken da steht. Die kälteste Stelle ist die Führungsschiene der großen Schiebetür. Aber das hat auch ein Gutes: Da kann mein Alpenveilchen gut überleben. 🙂 Die nachbestellten Steckdosen im Technikraum sind da, die Decke dort ist zu.

Im Bad haben ein schicker Einbauschrank, ein großer und ein riesiger Spiegel und der Sprossenheizkörper ihren Platz gefunden. Mit unseren Einbauten sind wir wirklich äußerst zufrieden.









An den Waschplatz kommt noch eine Leuchte sowie Steckdosen und Schalter für das Licht.


Im Wohnraum werden noch die Regalwand, in die dann Technik und Lesestoff einziehen werden und ein großes Gehege im Büro für unsere kleinen Fellnasen mit geräumigem Unterbau für’s Zubehör wie Heu und Streu erwartet. Dann wird sich auch dort das Chaos ordnen. Die Glasschiebetür zwischen Wohnzimmer und Büro ist fast entbehrlich für uns, aber im Interesse unserer Kleintiere, die den Großen bestimmt schmecken würden, lassen wir sie doch einbauen, so dass hier der Zugang bei Bedarf versperrt werden kann..

Ansonsten gab es neue Leuchten für den Essplatz und das Wohnzimmer, sowie ein paar Spots im Garderobenbereich. Ein LED-Panel für das Bad haben wir ebenfalls schon da, muss nur noch angebaut werden. Nun sind wir noch auf der Suche nach ein paar schicken Lichtspendern, welche die restliche Glühlampen in den provisorischen Fassungen ersetzen werden. Unsere alten Leuchten haben wir zwar mitgenommen, aber die finden sich maximal in den Kammern oder im Dachboden wieder. 😉


Was hat sich noch getan? Unser Rüpelrüde ist einmal ausgebüchst, weil der Zaun doch zwei, drei Lücken aufwies, die hinter dem Unkrautbewuchs nicht recht erkennbar waren. Also Motorsenseneinsatz und ringsum den Zaun freigeschnitten. Auf 20 m steht auch die Hecke eines Nachbarn so, dass sie durch den Zaun wächst – alles schick eingekürzt. Dann haben wir die umgefallenen Unterbauten (Baustahlgitter) aus dem Unkrautdickicht gegrabbelt und wieder montiert, so dass der Zaun dicht ist. Auf 15 m haben wir lieber noch zusätzlich punktgeschweißtes Viereckgitter gewinkelt davorgesetzt, so dass auch Pfoteneinsatz dem Zaun nix anhaben kann. Da gibt gab es nämlich Katzenpfade unterm Zaun hindurch, die äußerst interessant für die Hunde waren. Sie haben anfangs bissel dumm geguckt, aber inzwischen begriffen, dass es da nicht mehr nach draußen geht. Das Hühner-TV ist inzwischen offline, da wir zum Schutz des Federviehs eine Schilfmatte angebracht haben. Sie können die Hühner noch sehen, aber nur dort, wo diese nach hinten ausweichen können (die haben ganz viel Platz). Sind sie weiter weg, finden die Hunde sie eher langweilig. 😉 Als Ersatz gab es ein Rennwochenende mit befreundetem Labrador und wir hatten anschließend drei Lehmschweinchen im Haus. Meine liebsten Hausgeräte sind nämlich Wischmop und Staubsauger, denn dank des reichlich vorhandenen Lehmbodens und des Matschwinters haben wir täglich mehrmals zwei Matschhunde, die die grauen Fliesen per Pfotendruck und Lehmbrocken verzieren. Zur Wahl der Fliesen, auf denen man den Schmutz eher fühlt denn sieht, haben wir uns schon mehrfach gratuliert.  🙂
Ach ja. Hier gibt es keine Biotonne. So hat auch ein Komposter einen Platz im Garten gefunden. Impressionen vom Renntag:

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Morgen wird auch die Postfrau zufrieden sein, denn seit heute gibt es eine schicke Edelstahlplatte neben der Tür, in der sich eine (zur Dunkelzeit) beleuchtete Klingel nebst Hausnummer befinden. Dann muss niemand mehr klopfen.  😀